Von Hannah Schmidt
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Eine besondere Konzertsituation

Mitten im Stück geht das Licht aus. Ein Knall, Dunkelheit. An welcher Stelle genau, weiß der Solist Han Kim nur ungefähr. Es sind nämlich noch ein paar Tage bis zur Aufführung beim Heidelberger Frühling, am 23. April. Kim ist nervös, jedenfalls ein bisschen. Komponist Óscar Escudero hat den Schreckensmoment zwar in die Partitur hineingeschrieben, doch geprobt wird erst kurz vorher. Sein „Trio #5“ für Bassklarinette, Violine, Klavier, Licht und Raum ist ein Wagnis für ihn, für die Musiker, für das Publikum. Denn beim Heidelberger Frühling steht es in direktem Vergleich zu einem Werk, das klassischer nicht sein könnte: das Klarinettentrio Op. 114 von Johannes Brahms, spätromantisches Sommerurlaubs-Werk eines alternden Mannes. Modernitäts-Schock gegen Gewohnheits-Kür? Das Bekannte, Bewährte zum Schluss, damit die Zuhörer zufrieden aus dem Saal gehen? Nein. Diese Werkzusammenstellung kann mehr. Sie hinterfragt Escudero. Und sie hinterfragt Brahms.

Eine Konzerteinführung.
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 Übersicht

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Es geht hier zunächst um das Klarinettentrio von Brahms. Einer kurzen musikalischen Analyse mit Klangbeispielen folgt der Bogen zu Óscar Escuderos Werk. Die Unterschiede zu Brahms werden im zweiten Kapitel dargestellt. Um was es in Escuderos Stück genau geht, beantwortet er am Ende selbst.

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Johannes Brahms – op. 114

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Nicht völlig frei von leichter Müdigkeit.

Karl Johannes Geiringer

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Als Johannes Brahms sein Klarinettentrio op. 114 komponiert, hat er seine Karriere eigentlich schon beendet. Den Sommer 1886 verbringt er im modischen Kurort Ischl, zurückgezogen, entspannt, hin und wieder besuchen ihn Freunde. Als er sein neues Trio vorstellt, ist die Reaktion verhalten. Manche finden es langweilig. Andere sagen, Brahms habe schon Besseres geschrieben. Wieder andere, das Stück sei zwar wie gewohnt großartig, aber ohne Esprit. Hundertdreißig Jahre später gilt es als Meisterwerk  ein sanftes Adieu an die Welt, ein Rückblick auf eine imposante Komponistenkarriere.

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      Trio in A minor op.114 - Martin Fröst clarinet, Clemens Hagen cello, Leif Ove Andsnes piano, International Chamber Music Festival

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Klarinette und Violoncello treten im Brahms-Trio, hier im ersten Satz, miteinander in einen Dialog: Zwar ist die Klarinette das Solo-Instrument, musikalisch führend über weite Strecken hinweg, doch setzen sich melodische und rhythmische Gedanken im Cello fort und entwickeln sich weiter im gemeinsamen Dialog. Das Klavier als Begleitinstrument über weite Strecken fasst den musikalischen Fluss sanft wogend zusammen. Es ergibt sich ein kompositorisch vollkommener, dichter Gesamtklang.

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1.1                

 

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Das Stück könnte ein bisschen langweilig klingen, denn die Atmosphäre ist die meiste Zeit die gleiche. Es hängt davon ab, wie man es spielt.

Han Kim, Klarinettist

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Für Klarinettisten ist das Klarinettentrio op. 114 eine Berühmtheit, fast ein Lehrstück. Es beinhaltet technische Verschiedenheiten, kleine Schwierigkeiten und, wenn die Virtuosität es zulässt, viel Freiheit zum persönlichen musikalischen Ausdruck. Han Kim erinnert sich, er habe es irgendwann,  „bestimmt schon vor langer Zeit“, zum ersten Mal gehört; es sei in Form und Struktur ein „ziemlich klassisches“ Stück, und dürfte also schon 1886 trotz romantischer Elemente vertraut geklungen haben. „Trotzdem“, sagt Han Kim, „ist es immer noch ewige Musik. Man wird mit der Analyse nie fertig sein.“

 

„Drei Fragen an …“


Han Kim, Klarinettist

Welche Rolle hat die Klarinette in Brahms' op. 114?

Auch wenn das Stück ‚Klarinettentrio‘ heißt, ist die Klarinette nicht unbedingt das Soloinstrument. Ich sehe sie eher als Duopartner des Cellos. Zwischen den beiden Instrumenten entstehen musikalische Dialoge, und die herauszuarbeiten ist wichtig. Dafür höre ich mir das Stück häufig an und beschäftige mich auch mit der Cellostimme.

Wie ist das Stück zu spielen?

Brahms hatte sich zu der Komposition inspirieren lassen von dem Spiel eines berühmten Klarinettisten seiner Zeit, Richard Mühlfeld. Bezogen auf die Technik gibt es nicht viele wirklich schwierige Stellen, das meiste ist tatsächlich sehr gut und leicht spielbar. Heikel ist die Frage nach der Interpretation des Stückes: Wie forme ich das Legato? Wie spiele ich die großen Intervalle im zweiten Satz, so dass beide Töne gleich rund klingen? Nicht einfach!

Welche Passagen sind explizit für Sie als Klarinettist interessant?

Besonders finde ich vor allem den ersten und den vierten Satz, die so wütend, so aufgebracht daher kommen. Im zweiten und dritten Satz ist es wichtig, diese sehr ruhige Atmosphäre rüberzubringen und zu halten, in den beiden Randsätzen habe ich aber die Möglichkeit, das Spektrum der Klangfarben meines Instruments viel mehr auszukosten und auszuprobieren. Obwohl der Anfang so sehr ernst wirkt, die Phrasen niemals zu enden scheinen und die Klangfarbe sehr dicht ist, gibt es Stellen, an denen die Struktur dünner wird. An diesen Stellen kann ich das Timbre aufhellen und die ganze Atmosphäre gestalten.

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„Drei Fragen an …“


Óscar Escudero, Komponist

Wie finden Sie es, dass Ihr Werk im Konzert zuerst drankommt, vor dem Trio von Brahms?

Die Gegenüberstellung der Werke im Konzert ist ein bisschen wie das Zusammenspiel von Frage und Antwort: mein Stück ist die Frage, und die Komposition von Brahms ist so etwas wie die Antwort – oder anders herum. Vielleicht wäre es besser, die Reihenfolge umzustellen, dann könnte man die Bezüge meines Stücks zu der Komposition von Brahms beim ersten Hören besser verstehen. Aber: Wenn meine Musik als erste gespielt wird, hat das auch Vorteile, das Publikum ist so vielleicht offener.

Die Zeitgenossen von Brahms fanden das Stück langweilig. Was sagen Sie dazu?

Ich könnte mir vorstellen, dass es damit zusammenhängt, dass das Stück in seiner Dynamik wenig kontrastreich ist. Es ist die meiste Zeit sehr langsam und sehr ernst, für den Zuhörer ist es schwer, der Musik zu folgen. Es ist, glaube ich, ein Stück, das Brahms sehr für sich selbst und nicht unbedingt für das Publikum geschrieben hat, und gleichzeitig einer der Höhepunkte seines kompositorischen Schaffens.

Welche Aspekte sind noch heute kompositorisch interessant für Sie?

Komponieren bedeutet für mich in erster Linie, mich zu fokussieren, klare Gedanken nackt auf den Punkt zu bringen. Ich glaube, Brahms war darin ein Experte. In diesem Trio, ähnlich wie in seinen anderen späten Kompositionen, sieht man, wie kunstvoll er mit dem immergleichen Material ganz unterschiedliche, neue musikalische Verhältnisse schafft. Es ist diese kaleidoskopische Art zu komponieren, sehr logisch und sehr stringent.

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Óscar Escudero – Trio #5

 

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Manchmal denke ich bei modernen Kompositionen – vielleicht ist es gefährlich, das so zu sagen -, dass die Musik, wenn der Musiker nur den Anweisungen der Partitur folgt, von selbst passiert.

Han Kim, Klarinettist

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Eigentlich, sagt Escudero, sei der Titel seines Stückes nicht „Trio #5 für Violine, Bassklarinette, Klavier, Licht und Raum“. Eigentlich sei der Titel die Grafik, die vorne auf die Partitur gedruckt ist: eine flache Hand, die vier Finger zeigt, der Blick auf die Handinnenfläche. Es geht nämlich nicht in erster Linie um die Instrumentierung oder um die chronologische Einordnung dieses seines ersten Klarinettentrios in sein kompositorisches Schaffen;  vielmehr um die musikalische Struktur, um den Gesamteindruck der Aufführung – das Gefühl, etwas Ungewohntes zu erleben, das genauso real ist wie alles andere, was sich im Konzertsaal befindet. Die Struktur, die Escudero dem Stück zugrunde legt, ist strenger, als sie zunächst klingen mag: „Alles basiert auf der Zahl vier“, sagt der Komponist. „Es ist wie eine Maschine, vier Takte mit einem regelmäßigen Thema, wieder vier Takte, wieder vier Takte.“ Erst mit der Zeit verschiebt sich alles. Aus der Kombination „vier Takte und vier Takte“ wird „Drei plus Eins, Drei plus Eins, Zwei plus Zwei, Zwei plus Zwei“. Diese Regelmäßigkeit ist keine Spielerei, sondern hat einen Sinn: „Ich nehme die Institution des Klarinettentrios, die als Form  klassischer kaum sein könnte, lege ihr eine ebenso strenge und institutionelle Ordnung zugrunde, und breche alles nach und nach auf.“ Die Umkehrung der Brahms’schen Besetzung – statt Klarinette eine Violine und statt Cello eine Bassklarinette – gehört zu dieser Brechung dazu.

Schmidt

Ein Ausschnitt aus Trio #5:

      [#5][Violin Bass Clarinet Piano] - Óscar Escudero

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Nach etwa dreieinhalb Minuten gibt es einen Knall: Der Pianist bearbeitet sein Instrument gerade mit dem Hammer, Violine und Bassklarinette ergehen sich in wilden Läufen und Tonwiederholungen – da ist es plötzlich dunkel. Im  Raum, nur noch erhellt von den LED-Leuchten an den Notenpulten, bewegen sich Klarinettist und Violinistin langsam und geisterhaft schleichend. Sie begleiten sich selbst, pulsierend, auf einem einzigen Ton hechelnd.

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Im Lauf des Stückes steht Klarinettist Han Kim, anders als beim Brahms-Stück, vor technischen Neuigkeiten. Sein Instrument bekommt perkussive Aufgaben:

      Slap Tongue 2 gesch

„Slap tongue“

Einen gehaltenen Ton, oder ein Staccato, das gibt es auch bei Brahms. Dagegen erzeugt Han Kim in diesem Beispiel mit einer bestimmten Zungentechnik – „slap tongue“ genannt – klackende Laute.

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Auch wenn er in der Lage ist, einen Ton, je nach Tonhöhe, etwa zehn bis fünfzehn Sekunden zu halten, verlangt Escudero  Zirkuläratmung: das gleichzeitige Ein- und Ausatmen. So kann der Ton beliebig lange gehalten werden.

      Circular Breathing gesch

„Circular breathing“

In Escuderos Komposition ist der Ton, der dank  Zirkuläratmung mehrere Sekunden gehalten werden muss, jedoch zwei Oktaven höher als im Beispiel – eine enorme Herausforderung, da die Mund gesammelte Luft durch den hohen Druck sehr schnell wieder entweicht.

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Ein Klang, den es bei Brahms nicht gegeben hat, der anstrengend sein kann und „nervig“, wie Han Kim es beschreibt:

      Teeth gesch

„Teeth“

Der Klarinettist beißt auf das Blättchen, anstatt es mit der Unterlippe zu fixieren. So kann es nicht richtig schwingen. Es klingt, als würde das Instrument schreien.

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Kaum für den Hörer zu identifizieren, aber notwendig für das, was Escudero musikalisch ausdrücken will: Vierteltöne.

      Viertelton Klarinette - Julian Bliss

Vierteltöne

Die gespielte Linie existiert so in der Partitur des Trios. Im ersten Beispiel spielt Han Kim den letzten Ton jedoch als Halbton über dem Vorherigen, im zweiten Beispiel den notierten Halbton. Die Abstufung zwischen den beiden Halbtönen ist in der letzten Linie hörbar.

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2.1                

 


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Der Moment, in dem das Licht ausgeht, schafft ein Paradoxon der Konzertsituation an sich.

Óscar Edsucero, Komponist

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Es sind teils ausgefallene, neue, aber auch teils schon bekannte technische Tricks, die Escudero seinen Musikern abfordert. Han Kim war vieles geläufig, auch wenn er es neu einstudieren musste. Dennoch gibt es eine absolute Premiere auch für ihn: „Ich musste noch nie sprechen, während ich spiele“, sagt er. „Ich weiß nicht, wie ich das genau machen soll. Die Pausen zwischen Spielen und Sprechen sind extrem kurz.“ Auf einem nicht sonderlich hochwertigen Leihinstrument des Heidelberger Frühlings spielt Kim außerdem zum ersten Mal im Konzert Bassklarinette.

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„Drei Fragen an …“


Han Kim, Klarinettist

Wie spielt sich das Stück im Vergleich zu Brahms' op. 114?

Technisch ist das Stück wirklich sehr anspruchsvoll. Escudero verlangt nicht nur vom Klarinettisten, sondern von allen Beteiligten viele spieltechnisch neue und moderne Techniken. Ich habe vieles davon schon einmal irgendwo gemacht, aber viele Dinge musste ich neu üben. Die Klarinette hat aber im Vergleich zu den anderen Instrumenten relativ wenige neue technische Elemente.

Was denken Sie über die Komposition?

Am Anfang war ich schon nervös, habe mich gefragt: ‚Oh Gott, was wird da bloß bei heraus kommen.‘ Die Partitur sieht wirklich ziemlich kompliziert aus, ich dachte, das  wird nicht klingen, als würden alle Musiker zusammen spielen – obwohl sie ja doch zusammen spielen. Außerdem habe ich während der sieben Minuten allenfalls mal ein paar Schläge oder einen Takt lang Pause. Das ist ein echt aufregendes Stück Musik.

Wie wirkt sich die Aufführungssituation - Licht, das ausgeht - auf Ihr Spiel aus?

Im Moment kann ich mir noch nicht vorstellen, wie es ohne Licht sein wird. In der Partitur steht aber geschrieben, dass wir kleine LEDs an unseren Notenständern haben werden. Ich bleibe nicht an einem Ort, sondern bewege mich im Dunkeln auf der Bühne zu einem anderen Pult. Die Komposition ist wirklich sehr theatralisch gedacht.  Ich werde, denke ich, ein bisschen schauspielern, und ich muss wirklich sicher sein in dem, was ich da auf der Bühne tue.

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„Drei Fragen an …“


Óscar Escudero, Komponist

Was haben Sie sich bei der Konzeption 'Licht und Raum' gedacht?

Mir geht es bei der Brechung klassischer Elemente nicht nur um die Brechung innerhalb der Musik. Ich möchte die Routine der Abläufe in einem klassischen Konzert durchbrechen, wozu auch gehört: das Publikum wartet gespannt auf den Künstler, der betritt die Bühne, verbeugt sich, die Leute klatschen, er spielt, die Leute klatschen wieder. Ich erschaffe mit dem Moment, in dem das Licht ausgeht, ein Paradoxon der Konzertsituation an sich. Die Musik ist plötzlich viel näher an den Zuhörern, die Musiker bewegen sich im Raum, man hört ihren Atem, ihre Stimme. Es entsteht ein Dialog zwischen ihnen und dem Publikum. Es kommt es mir wie Magie vor, dass ich eine Situation kreiere, die neu ist, irgendwie anders.

Warum die vielen verrückten, neuen Spieltechniken?

Was das Klavier macht, die Klarinette oder die Violine, das ist alles Teil der ungewohnten Situation, die ich erzeugen möchte, ein Teil dieser Durchbrechung der Normen. Die Instrumentierung erinnert natürlich an klassische Ideen, und auch manche Teile des Notentextes tun dies, da ist meine Komposition von der Brahms’schen gar nicht so weit weg. Aber ich möchte näher an die Zuhörer heran: manche Klänge sind unangenehm, manche erinnern an den menschlichen Atem, die Momente, in denen die Musiker sprechen, sind Momente, in denen das Publikum sich direkt angesprochen fühlen soll.

Was soll das Stück den Konzertbesuchern sagen, was soll davon bleiben?

Ich wünsche mir, dass die Zuhörer nach dem Stück sowohl das Gefühl haben, etwas Unwirkliches erlebt zu haben, als auch die Erkenntnis, dass das, was sie gehört haben, trotzdem real ist und in ihnen selbst weitergeht. Ich wünsche mir, dass die Zuhörer, auch wenn sie während der Musik das Gefühl haben werden, nicht folgen zu können, trotzdem alles auf sich wirken lassen. Nach dem Konzert wird die Situation wieder eine andere sein, als direkt nach meinem Stück: Ich wünsche mir, dass die Zuhörer zu dem Schluss kommen, dass Brahms vielleicht nicht die einzige interessante Musik sein könnte, sondern, dass sie anfangen, jede Art von Musik genießen zu können. Ich hinterfrage mit meiner Komposition die klassischen Formen, ich stelle das Bekannte in Frage und erschaffe etwas Aktuelles. Viele Menschen haben Vorurteile gegenüber Neuer Musik. Gerade deshalb ist sie eine Möglichkeit für uns, uns selbst und unsere Ansichten neu zu hinterfragen.

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23. April 2016

 

Das Konzert

„Neue Bahnen II“
Samstag, 23. April 2016, 15 Uhr
Stadthalle, Kammermusiksaal

Óscar Escudero:
Trio [#5] für Violine, Bassklarinette, Klavier, Licht und Raum
(Aufführung im Rahmen der Festival-Akademie für Komposition)

Johannes Brahms:
Klarinettentrio a-Moll op. 114

 

Eintritt: 19 Euro inklusive Konzert um 16.15 Uhr
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Han Kim – Facebook-Seite Oscar Escudero – Homepage

 

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Die Grenzen der Klarinette

 

 

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