Heinz Holliger kennt keine Grenzen zwischen Musik und Sprache, Leben und Tod. Gedanken zu seinen "Sechs Liedern" nach Christian Morgenstern.

Der junge Pianist und Stipendiat der Heidelberger Liedakademie Toni Ming Geiger sucht das Abenteuer. Intermedial, interkulturell, zwischenmenschlich.

In seinem Cellokonzert entführt Henri Dutilleux in farbige Traumwelten. Eine Einführung zu Komponist und Werk.

Die klassischen Konzertrituale sind hoffnungslos veraltet. Hoffnungslos? Ein Selbstversuch.

Die Marienvesper von Claudio Monteverdi durchbricht stilistische Grenzen. Am Übergang von Renaissance und Barock verbinden sich alter Kontrapunkt mit moderner Monodie — sakrale Gesänge mit profanen Fanfaren. Noch heute, über 400 Jahre später, streiten sich die Gelehrten um die richtige Interpretation.

Viola da braccio heißt Armgeige. Kein Wunder also, dass die Bratsche so oft auf den Arm genommen wird. Oder? Wo der Ursprung der Witze liegt und was wirklich an den Vorurteilen dran ist, kann hoffentlich Volker Jacobsen erklären. Er bezeichnet sich selbst als einen „Edelbratscher“, das bedeutet: einen Bratscher, der...

Kritik, Glossen und schlechte Recherche? Wie Thorsten Schmidt die Akademie für Musikjournalismus besuchte.

Von welchem Tellerchen dürfen wir essen? In welchem Bettchen schlafen? Fragen eines reisenden Kritikers.

Jörg Widmann spricht über seine Klarinette, über das Komponieren und das Dirigieren, über Mozart und den Grund, warum sich Künstler manchmal in politische Angelegenheiten mischen.

Eine besondere Konzertsituation Mitten im Stück geht das Licht aus. Ein Knall, Dunkelheit. An welcher Stelle genau, weiß der Solist Han Kim nur ungefähr. Es sind nämlich noch ein paar Tage bis zur Aufführung beim Heidelberger Frühling, am 23. April. Kim ist nervös, jedenfalls ein bisschen. Komponist Óscar Escudero hat...