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Mail an Christopher Warmuth

 

Christopher Warmuth studiert Musikjournalismus an der TU Dortmund und Kultur- und Medienmanagement an der HfMT Hamburg. Er veröffentlicht regelmäßig im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, berichtet im Bayerischen Rundfunk »U21« und »Leporello« und regelmäßig in Fachmagazinen wie VAN, Rondo, crescendo und concerti. Er ist an der Gründung des Onlinemagazins »niusic« beteiligt, das die Chancen des Internets für die Musikpublizistik nutzen will. Er moderiert unterschiedliche Formate, wie die »Stunde-Danach« an der Oper Dortmund oder das Klassikmagazin terzwerk-TV.

2014 war er Stipendiat des Festivals »Acht Brücken« der Philharmonie Köln, 2015 war er Stipendiat der Festival Akademie des Heidelberger Frühling. In diesem Jahr unterstützt er die Akademie als Fellow und trainiert die Stipendiaten im praktischen Musikjournalismus und im Handwerk des Onlinejournalismus.

 

 

Markus Hinterhäuser ist Pianist und Intendant. Im Sommer 2017 übernimmt er die Salzburger Festspiele. In der Welt der klassischen Musik ist dieser Name schon lange so etwas wie eine Verheißung.

Der Heidelberger Frühling veranstaltet jetzt schon zum dritten Mal eine "music conference". Es ist deprimierend! Es ist nicht auszuhalten! Ein skeptischer Blick auf das, was kommt.

Dieser Mann ist unfreundlich. Unbequem. Er mag keine Fragen, er spielt mit seinen Gesprächspartnern. An dem, was diese zur Weißglut treibt, hat er grimmigen Spaß. Frederic Rzewski ist richtig, richtig ungezogen. Ein Portrait.

Die Festival-Akademie Kammermusik des Heidelberger Frühlings lädt zur Abschlussrunde ein: Als Finale einer Woche voller Arbeit, Ehrgeiz und Diskussionen gibt es einen Konzertmarathon in der Stadthalle.

Die Kritiker gehören zur Musik genauso wie die Musiker selbst. Aber welchen Platz nehmen sie ein, neben dem Publikum, den Künstlern? Was ist ihre Aufgabe? Und für wen schreiben sie?

Die Stipendiaten der Kammermusik-Akademie wagten sich in diesem Konzert an Beethoven, an Schostakowitschs "Klavierquintett" op. 57 und Frederic Rzewskis "Snaps". Ein Spiel mit musikalischen Rollen und der Balance und Dynamik innerhalb eines...

Wiederholungen können nerven, aber in der Musik sind sie ein Geschenk. Zwei Töne wechseln sich in acht Notenzeilen rasend schnell ab, ein ges und ein f, wie eine ausbuchstabierte Endlosvirtuosentrillerkette. Erst ist man als Hörer ratlos,...

Der Pianist Igor Levit ist kauzig. Keiner dieser preisgekrönten Klavier-Rassepudel, die Männchen machen müssen. Er will mehr als nur spielen, er will zwicken, vielleicht auch randalieren.