Dieser Mann ist unfreundlich. Unbequem. Er mag keine Fragen, er spielt mit seinen Gesprächspartnern. An dem, was diese zur Weißglut treibt, hat er grimmigen Spaß. Frederic Rzewski ist richtig, richtig ungezogen. Ein Portrait.

Wiederholungen können nerven, aber in der Musik sind sie ein Geschenk. Zwei Töne wechseln sich in acht Notenzeilen rasend schnell ab, ein ges und ein f, wie eine ausbuchstabierte Endlosvirtuosentrillerkette. Erst ist man als Hörer ratlos, dann beginnt man zu staunen, welche Kombinationen sich aus diesem...