Solistisch besetzt, mit meditativen Zügen: Monteverdis „Marienvesper“ in der Heidelberger Jesuitenkirche

Die Marienvesper von Claudio Monteverdi durchbricht stilistische Grenzen. Am Übergang von Renaissance und Barock verbinden sich alter Kontrapunkt mit moderner Monodie — sakrale Gesänge mit profanen Fanfaren. Noch heute, über 400 Jahre später, streiten sich die Gelehrten um die richtige Interpretation.