Schubert trifft auf Messiaen beim „Standpunkte“-Konzert mit Markus Hinterhäuser, Igor Levit und dem Quatuor Tschalik

In der Fremde kann auch nebenan sein. Jonas Zerweck über das Programm des Heidelberger Frühling beim Standpunkte-Festival.

Igor Levit als Schlangenbeschwörer! So scheint es jedenfalls, wenn er Frederic Rzewskis "Winnsboro Cotton Mill Blues" am Flügel zu Gehör bringt. Und man will immer weiter zuhören.

Der Pianist Igor Levit ist kauzig. Keiner dieser preisgekrönten Klavier-Rassepudel, die Männchen machen müssen. Er will mehr als nur spielen, er will zwicken, vielleicht auch randalieren.